Ziegel


 

Ziegel: am häufisten gestellten Fragen

Hier finden sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Ziegel.

Wasserstrichziegel kommen seit Jahrhunderten zum Einsatz. Der Wasserstrichziegel wird in eine Form ohne Boden gepresst und erhält durch den Einsatz von Wasser als Trennmittel seine typische Oberflächenstruktur Wasserstrichziegel haben einen leicht rustikalen Ausdruck. und sind die meistverkauften Ziegelsteine.

Die rustikalen Original-Handstrichziegel erhalten ihren rohen Ausdruck und ihr nuanciertes Farbspiel durch einen besonderen Herstellungsprozess, bei dem Sand zum Einsatz kommt, um den Lehm aus der Form zu lösen. Der Sand kann sowohl fein als auch grob sein und in unterschiedlichen Farben verwendet werden. Darüber hinaus können Farbpigmente beigemischt werden. Traditionell wurde der Lehm per Handkraft in eine Holzform geworfen, woher auch der Name Handstrichziegel rührt. Mittlerweile wird der äußerst weiche Lehm maschinell in die Form gepresst.

Sand und Farben umhüllen den weichen Lehm und sorgen für die rustikale Oberfläche und die lebendigen farblichen Nuancen. Dieser Ziegelstein wird bei hohen Temperaturen gebrannt – eine Produktionsmethode, die seit über 200 Jahren angewandt wird.

Strangpressziegel kommen heutzutage vor allem bei industriellen und landwirtschaftlichen Gebäuden zum Einsatz. Diese Ziegelform wird hergestellt, indem der Lehm luftfrei bei hohem Druck durch einen Extruder gepresst und anschließend mit einem Harfenschneider auf die gewünschte Größe zugeschnitten wird.

Strangpressziegel haben einen strammen und präzisen Ausdruck und werden mit glatten, geriffelten, geprägten oder gestrichenen Oberflächen geliefert.

Liebe Kinder haben viele Namen – so wird der Strangpressziegel auch Mehrlochziegel, extrudierter Klinker oder stranggepresster Ziegelstein genannt.

Das Gewicht eines Ziegelsteins hängt von Format und Art des Ziegels ab. Typischerweise wiegt er jedoch zwischen 1,6 und 2,5 kg. Ein Strangpressziegel fällt grundsätzlich leichter aus, ein massiver Ziegel (Wasserstrich- oder Handstrichziegel) eher schwerer.

Unser nachhaltiger LESS-Ziegelstein wiegt 10% weniger als ein normaler Wasserstrichziegel. Um den Rohstoffverbrauch zu mindern, haben wir den Wasserstrichziegel mit drei Löchern versehen, wodurch auch der CO2-Ausstoß geringer ausfällt.

Die Breite (auch „Länge“ genannt) eines Ziegelsteins hängt vom Format ab. Ein Ziegelstein im dänischen Standardformat ist 228 mm breit. Unsere Ziegelsteine in Langformat liegen zwischen 400 und 510 mm. Das Römerformat ist 348 mm breit.

Die Größe eines Ziegelsteins hängt vom Format ab – und wird als Länge, Breite und Höhe angegeben.
Beispiel: 228 mm lang, 108 mm breit (tief) und 54 mm hoch:

Größe eines Ziegelsteins im dänischen Standardformat: 228 x 108 x 58 mm
Größe eines Ziegelsteins im schwedischen Standardformat: 250 x 120 x 62 mm
Größe eines Ziegelsteins im Langformat: 400 x 100 x 40  / 495 x 100 x 38  / 510 x 100 40 mm
Größe eines Ziegelsteins im Römerformat: 348 x 108 x 33 mm
Größe eines Ziegelsteins im Flensburger Format: 228 x 108 x 40 mm
Größe eines Ziegelsteins im Waalformat: 210 x 100 x 50 mm
Größe eines Ziegelsteins im Format MRT60: 285 x 85 x 60 mm
Größe eines Ziegelsteins im Format MRT75: 285 x 85 x 75 mm

Neben obenstehenden Formaten gibt es noch viele weitere.

Der Preis eines Ziegelsteins ist von mehreren Faktoren abhängig, darunter Typ, Format, Brennung und Anzahl. Bitte wenden Sie sich an einen Baumarkt in Ihrer Nähe, um den genauen Preis zu ermitteln.

Das hängt vom Format des Ziegelsteins ab. Geht man von der typischen Größe und dem dänischen Standardformat (228 x 105 x 54 mm) aus, kann man mit etwa 66 Ziegelsteinen pro Quadratmeter Mauer rechnen.

Der tatsächliche Verbrauch beläuft sich auf 63 Ziegelsteinen pro Quadratmeter Mauer. Wenn man jedoch eine typischen Fugenbreite von 12 mm und den Verschnitt beim Anpassen einkalkuliert, kann man von einem Verbrauch à 66 Ziegel pro Quadratmeter Mauer ausgehen.

Ein Ziegelstein besteht aus Lehm, Wasser und Sand und wird bei hohen Temperaturen gebrannt. Wenn der Lehm gebrannt ist, wird er Ziegelstein genannt. Sowohl Mauerziegel, Dachziegel, Verkleidungsziegel als auch Bodenziegel fallen unter dem Oberbegriff „Ziegel“. Der Ziegel ist seit dem Altertum als Baumaterial bekannt.

Der Lehm für den Ziegel wird in Lehmkuhlen gewonnen. Es gibt zwei unterschiedliche Lehmarten, die zur Herstellung genutzt werden:

Blaulehm – für gelbe Ziegelsteine
Rotlehm – für rote Ziegelsteine

Blaulehm ist die untere Lehmschicht, die einen hohen Calciumcarbonatgehalt hat. Der Rotlehm hingegen ist die ober Lehmschicht mit einem hohen Eisenoxidgehalt.

Den Lehm gewinnen wir in unserer Lehmkuhle, indem wir zunächst der Mutterboden und die Bodenoberfläche abgetragen. Beide werden gelagert. Anschließend wird der Lehm mit Baggern ausgehoben und von der Lehmgrube zu unserem Ziegelwerken transportiert. Nach dem Aushub wird das Loch wieder mit Mutterboden verfüllt.


 

Brick - EW2445 Persa - Rhododendron Hus, Denmark


 

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